Archäologie: Die Umgebung der Stadt Bern im Mittelalter
Kein Bär im wilden Eichenwald
Seit langem ist bekannt, dass die Stadt Bern nicht wie vom Chronisten Conrad Justinger behauptet im «wilden Eichenwald» entstand, sondern lediglich ein zwar neuartiges, aber nur zusätzliches Element in einer seit langem bestehenden Siedlungskammer war. Wie aber sah diese Siedlungskammer im Früh- und Hochmittelalter aus? Im Vortrag soll diese Siedlungskammer mit ihren Gräberfeldern, Kirchen, Klöstern, Burgen und Dörfern gemäss aktuellen archäologischen, historischen und neuerdings auch pollenanalytischen Erkenntnissen vorgestellt werden.
Die Teilnehmenden lernen die Umgebung der Stadt Bern im Mittelalter aus archäologischer Sicht kennen und erhalten einen Einblick in die aktuellen Erkenntnisse der Forschung.
Alle, die sich für die Geschichte des Ortes, an dem sie wohnen und/oder arbeiten, interessieren und alle, die mehr zu Bern und seiner Umgebung erfahren wollen.
Keine
Armand Baeriswyl
Armand Baeriswyl studierte Geschichte, Mittelalterarchäologie und Kunstgeschichte (Dr. phil.hist.). Beruflich ist er als Mittelalterarchäologe und Bauforscher tätig, seit 1994 beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern.
Seit vielen Jahren doziert er an verschiedenen Universitäten, inzwischen als Titularprofessor am Institut für archäologische Wissenschaften der Universität Bern.
Zudem ist Dr. Baeriswyl Vorstandsmitglied in verschiedenen Fachgremien. Ferner amtet er als Bundesexperte für das Bundesamt für Kultur.
In seinen Kursen vermittelt Dr. Baeriswyl Themen rund um Städte, Burgen und Klöster des Mittelalters, wobei er immer versucht, Archäologie und Geschichte zu verbinden.
Mi 04.11.2026 18.30–20.30 Uhr
KostenCHF 40.–
Kursnummer264-30013
Ort
Unitobler
Lerchenweg 36
3012 Bern
Power-Point-Präsentation
TeilnehmendeMin. 8