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HOME > KULTUR GESELLSCHAFT WISSENSCHAFT > KULTUR > LITERATUR

Deutschsprachige Literatur der 1920er Jahre

Ein Ländervergleich

Inhalt

In den deutschsprachigen Ländern war die Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und 1933 einerseits in vielerlei Hinsicht von Krisen und Unsicherheit geprägt. Gleichzeitig entstand insbesondere in den Grossstädten ein neues Lebensgefühl, Massenmedien wie Radio und Kino verbreiteten neue Stile in Kultur und Alltag, Avantgarde stritt gegen Tradition.

Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller schufen in diesen Jahren eine äusserst vielfältige Literatur, deren Texte sich auf ganz unterschiedliche Weisen an diesen Verhältnissen und Umwälzungen abarbeiten.

Wir wollen an drei Abenden Texte von Autorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergleichen, die in diesen 1920er Jahren erschienen sind. Mit welchen literarischen Mitteln arbeiten die verschiedenen Texte, welche Themen dominieren, wie sind sie gestimmt? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede springen ins Auge?

Es handelt sich dabei um:

Maria Lazar (geb. 1895 in Wien): Viermal ICH. Ein Roman. Verlag btb, ISBN 978-3-442-77492-0 (Ende der 1920er Jahre entstanden)

Rahel Sanzara (geb.1894 in Jena): Das verlorene Kind. (bestellbar als e-book, als Hörbuch-Datei oder antiquarisch). Schlüsselstellen werden auf Wunsch als PDF verschickt (bitte bei der Anmeldung angeben)

Ruth Waldstetter (geb. 1882 in Basel): Aufstieg. Drei Erzählungen. (1923 erschienen) Dieser Text wird in Kopie zur Verfügung gestellt, gedruckt in Frakturschrift)

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • erhalten einen Einblick in die Literatur der 1920er Jahre
  • üben das literaturvergleichende Lesen
Zielgruppe

Ein Kurs für alle, die gerne lesen und sich für Literatur interessieren.

Voraussetzungen

Keine, nur die genannten Bücher sollten vorab gelesen werden.

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Übersicht
Kursleitung

Foto von Martin Götz Martin Götz

Dr. phil. Martin Götz, geb. 1970, hat in Freiburg i.Br. und Basel Philosophie, Germanistik und Islamwissenschaft studiert und wurde mit einer philosophisch-literaturwissenschaftlichen Arbeit über Friedrich Hölderlin promoviert.

Im Zentrum seines Interesses als Dozent an der Volkshochschule Bern steht die Übung im sorgfältigen Lesen insbesondere von philosophischen und literarischen Texten.

Kursdaten

Do 14.08.2025 19.00–20.30 Uhr

Do 21.08.2025 19.00–20.30 Uhr

Do 28.08.2025 19.00–20.30 Uhr

Kosten

CHF 90.–

Kursnummer

253-33102

Ort

Unitobler
Lerchenweg 36
3012 Bern

Mitbringen

Die angegebenen Texte

Teilnehmende

Min. 8


GESCHÄFTSSTELLE

Volkshochschule Bern
Grabenpromenade 3
3011 Bern

031 320 30 30
info@vhsbe.ch
Eduqua

ÖFFNUNGSZEITEN

Empfang Grabenpromenade:
Montag bis Freitag
09.00 – 17.00 Uhr

telc

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