Öffentlichkeit verhandeln – Ein Rundgang zu Kunst im Stadtraum
Länggasse
Dieser Spaziergang nimmt ausgewählte Kunstwerke als Ausgangspunkt, um über die Rolle von Kunst ausserhalb des geschützten Rahmens der Institutionen nachzudenken. Gemeinsam diskutieren wir, wie und ob sich Kunst in den öffentlichen, und damit auch alltäglichen Raum integrieren lässt, wie Kunst bestehende Ordnungen befragt oder bestätigt, und ob ein Kunstwerk tatsächlich neue Formen der Begegnung ermöglichen kann. Der Rundgang fragt auch, wie mit älteren, beschädigten oder teilweise unbekannten Werken umzugehen ist, deren Aussagen, Entstehungskontexte oder Materialitäten heute nur noch bedingt rekonstruierbar sind. Der Kurs verbindet Kunstbetrachtung mit geografischer Analyse und lädt dazu ein, den öffentlichen Raum nicht als neutrale Kulisse, sondern als widersprüchlichen Ort neu zu entdecken.
Die Teilnehmendenzahl für diesen Spaziergang ist auf 15 Personen begrenzt.
Die Teilnehmenden lernen, Kunst im Zusammenhang mit Raum, Architektur, Gesellschaft, Politik und Geschichte zu betrachten und darüber zu diskutieren.
Alle
Keine Vorkenntnisse nötig.
Etienne Wismer
Dr. des. Etienne Wismer studierte Kunstgeschichte in Genf und Bern. Er arbeitete in Forschungsprojekten und an Ausstellungen in der ganzen Schweiz.
Seine beruflichen Stationen führen ihn nun durch die Welt der Sammlungen, Archive und Nachlässe.
In seinen VHS-Kursen begegnen bekannte und vergessene Objekte den Orten, Menschen und Gesellschaften, die sie hervorgebracht haben.
Sa 10.10.2026 10.00–12.00 Uhr
KostenCHF 35.–
Kursnummer264-30132
Ort
Exkursion
Bereitschaft für einen 2-stündigen Spaziergang
BemerkungenDer Treffpunkt für den Spaziergang wird den Teilnehmenden nach der Kursbestätigung per E-Mail kommuniziert.
TeilnehmendeMin. 7